Wer beim Stromsparen besonders viel für den Klimaschutz tun möchte, kann zu einem Ökostrom-Anbieter wechseln. Ein durchschnittlicher Haushalt mit drei bis vier Personen kann so jährlich bis zu 1,9 Tonnen CO2einsparen. Der Ökostom „grüne Strom" wird aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt. Das sind im Wesentlichen Wind- und Sonnenenergie, aber auch Wasserkraft und Biomasse.
Wer zu Ökostrom wechselt, erhält allerdings kein „reines" ökologisches Produkt. Die Kraftwerke speisen Strom in ein und dasselbe Netz ein, aus dem wiederum sämtliche Haushalte ihren Strom beziehen. Der positive Effekt für das Klima entsteht indirekt: Je mehr Menschen Ökostrom bestellen, desto größer wird der Anteil des umweltschonend hergestellten Stroms.
Mittlerweile gibt es viele Ökostromanbieter. Bei der Wahl des Stromversorgers sollte man genau hinsehen. Seriöse Unternehmen verpflichten sich dazu, neue Anlagen zur Nutzung regenerativer Energien zu bauen. Als Anhaltspunkte dienen Gütesiegel, zum Beispiel das „ok-Power Label" oder das „Grüner Strom Label". Ökostromtarife sind nicht automatisch höher, sondern mitunter sogar niedriger als die Standardtarife lokaler Versorger. Vergleichen Sie jetzt denn günstigsten Ökostrom-Anbieter hier bei.